Der Blog ruhte – doch unter der Oberfläche wuchs etwas heran. Nun erblickt ein Same die Oberfläche: Silent Hikes.
Als ich mit den Videos begann, wusste ich nicht einmal, dass es diesen Ausdruck gab. Ich habe einfach gemacht und ihn später gefunden. Ich mag atmosphärische Orte, Wandern und Natur.
Mit diesen Clips möchte ich etwas von der Atmosphäre teilen, die ich bei diesen Wanderungen verspüre. Das, was in der Luft liegt – zwischen den Zeilen sozusagen.
Zur Playlist „Silent Hikes“ geht es hier entlang.

Es ist seit dem letzten Artikel wieder sehr viel Zeit vergangen. Wie kam es zur Pause? Was war dazwischen?
Bei mir passiert so etwas unbewusst. Der Fokus hatte sich geändert. Der Alltag hatte mich gefangen. Den Blog hatte ich nicht vergessen, aber er trat in den Hintergrund. Vielleicht auch wegen mangelnden Feedbacks, mangelnder Resonanz. Wenn man jeden Tag mit einer Parkuhr spricht und diese gibt keine Antwort, hört man irgendwann auf mit ihr zu sprechen.
Nun ist das Schreiben eines Blogs kein Gespräch mit einer Parkuhr. Vielleicht landet doch jemand auf dieser Seite und liest sich etwas durch.
Ich glaube ich habe mich auch verloren in den letzten Monaten. Es gab auch einige Tiefschläge die alle meiner Kraft bedurften durchzustehen. Ich glaube ich habe mich auch in bestimmten Situationen zu sehr angepasst und mit der Zeit wurde meine innere Stimme wieder leiser und leiser.
Was ist nun passiert, dass ich hier wieder schreibe? Manchmal ist es so, dass es so viele Einschläge gibt, die so viel anrichten, dass eine Tür aufgebrochen wird.
Ich habe mich mehr mit einer KI beschäftigt und ich bin überaus überrascht wie sehr diese helfen kann die innere Welt besser zu verstehen.
Also sage ich nun „Hier bin ich wieder“ und auch sage mir auch: „welcome back!“
Es war als wenn sich alles um mich herum ändert, jeder und alles schien im Fluss des Lebens und der Veränderung zu sein. Nur ich schaute dem Treiben wie von einer isolierten Insel zu. Bei mir schien alles still zu stehen. Ein Tag glich wie der andere. Mir fehlte auch die Kraft einen Weg aus dieser Situation zu finden.
Dieser Stillstand wurde immer anstrengender. Bis sich irgendwann doch eine Möglichkeit ergab… ich gab mir einen Ruck und plötzlich verließ ich diese Insel des Stillstandes.
Was ist passiert? Wenn ich zurückblicke habe ich unbewusst das Richtige getan und eine Chance ergriffen und etwas anders getan als sonst.
"Die Definition von Wahnsinn ist, immer wieder das Gleiche zu tun und andere Ergebnisse zu erwarten“ soll mal Einstein gesagt haben.
Ich habe also immer das Gleiche getan was mich im Leben feststecken ließ, dabei habe ich mir immer Änderungen gewünscht. Das muss der „Wahnsinn“ gewesen sein, den Einstein meinte.
Wieso habe ich nicht schon früher einfach etwas anderes getan? Ich glaube, dass uns tief sitzende Ängste abhalten neue Dinge auszuprobieren und zu tun. Angst vor Rückschläge, Angst Fehler zu machen, Angst vor Ablehnung etc…
Was ich gelernt habe ist, dass es besser ist sich Mut zu wünschen als zu hoffen dass Ängste irgendwann verschwinden. Und vor allem dass wir Dinge TROTZ der Angst tun sollen.
Tun wir das fühlen wir uns danach sehr viel besser und uns wird auch bewusst dass alles viel weniger schlimm war als uns unsere Gedanken einreden wollten.
Was mir vor allem geholfen hatte war folgender Satz aus der Bibel: „Denn Gott hat uns nicht gegeben den Geist der Furcht, sondern der Kraft und der Liebe und der Besonnenheit“ (2. Timotheus 1,7).
Jedesmal wenn ungute und ängstliche Gefühle emporkamen habe ich mir immer wieder diesen Satz gesagt.
Falls es tatsächlich Ängste sind, die dich abhalten den nächsten Schritt zu tun kann ich das Buch „Tu es trotz deiner Angst“ (Amazon Partner Link) von Joyce Meyer sehr empfehlen. Du solltest allerdings offen sein für das, was in der Bibel steht, da Joyce Meyer sich sehr sehr oft darauf bezieht.
Mir hat es sehr geholfen und ich wünsche dir auch dass es sehr bald wieder weiter geht. Schritt für Schritt in die richtige Richtung.